Logo APESA AG

Samichlausverse und Nikolausgedichte

Samichlausversli für Kinder, die wahre Geschichte

Verse für den Samichlaus

Jedes Jahr lernen die Kinder die Sprüche und Verse für den Samichlaus. Sie stehen da manche keck und mutig. Andere zittern vor Angst und einige weinen sogar. Da stand er nun der Samichlaus mit der Rute. Und der Schmutzli mit dem Sack für die bösen Buben. Der Samichlaus drohte immer, dass wenn wir nicht artig sind, der Schmutzli uns im Sack mitnehmen würde. Es war etwa 1963. Da war die TCS Veranstaltung im Hotel Dolder. Nun war ich an der Reihe. Meine Sünden wurden mir vom ganzen Jahr vorgelesen. Ich war überzeugt, dass ich in den Sack komme. Meine Mutter drohte mir, wenn ich nicht das richtige Sprüchlein sagen würde, dass ich im Sack in den Wald migenommen werde. Sie wusste aber nicht, dass ich meinen Hegel, das Sackmesser dabei hatte. So kam es und ich sagte: "Samichlaus Du guetä Ma, ich söt es Velo ha. Aber eis mit Schlüchli suscht hau der eis ufs Büchli".

Ein Raunen und Murmeln ging durch Menge. Der Samichlaus und der Schmutzli waren fast wortlos. Dann kam die Schelte vom frechen Bengel und Kinder hätten Respekt vor dem Samichlaus zu haben. Er gab mir trotzdem die Gaben und liess Milde walten. Meine Hand löste sich vom Sackmesser und ich ging zu den Eltern zurück. Seit da an, fürchtete ich mich nie mehr. Schönere Sprüche für die Kinder finden Sie hier.

Am Waldrand stoht es Hüüsli

Am Waldrand stoht es Hüüsli,
de schnee ligt uf em Dach.
Es liechtli brönnt am Feischter,
sind ächt die Chind no wach?
Wär chunnt det uus de Tanne,
im Mantel wiit und Warm?
Gros Händsche a de Füschte
e Fitze underem Arm?
Oh lueget die Kaputze,
dä sack an Rugge ghänkt!
Es isch dä Chlaus ihr Chinde
ich has no halbe dänkt.

De Samichlaus und s Reh

Es Rehli gumpet über d Winterwiis
verusse schneits ganz fiin und liis.
Dänn springs direkt in Wald
es weiss de Samichlaus chunt bald.
Vo wiitem gsehts es chliises Liecht
und s Glöggli ghörts au lüüte.
Jetzt weises es isch scho ader Zyt
de Chlaus chunt und si Wäg isch wiit.
Es seit ja grüessti wohl Herr Samichlaus
säg gasch scho zu de Chind?
Er lacht und seit ja mis Reh,
die hend mi über es Jahr nümm gseh.
Er gitem epis us em grosse Sack und streichlet fiin sii Fäll,
dänn seit er jetzt mueni gah
ich chan Chind nümm länger warte la.

De Wald isch wiis

De Wald isch wiis und voller Schnee,
ich glaub, ich han de Chlaus grad gseh.
Mis Herzli chlopfed
ganz fescht und gschwind,
gaht er no zu andere Chind?
Chum ine, liebe Samichlaus,
und lär Diin Sack grad us,
chumm, bliib doch no es Wiili
i öisem warme Huus!

Der Nikolaus

Der Nikolaus, der Nikolaus,
wo kommt der Nikolaus her?
Aus Afrika, Amerika,
vielleicht vom Roten Meer?
Er ist, weiss Gott, kein Dummerjahn,
er kennt ein jedes Kind,
und wenn er an die Türe pocht,
dann mach ihm auf geschwind!
Und öffnet er dann seinen Sack
und schenkt dir dies und das,
so ist das wohl,
mein liebes Kind,
für dich ein Heidenspass.
Und stürmt er dann zum Haus hinaus
mit Prusten und Gestöhn,
so ruf ihm schnell noch hinterdrein:
Hallo, ich dank auch schön

Autor: Gustav Sichelschmidt

Es dunklet scho im Tannewald

Es dunklet scho im Tannewald
und s'schneielet ganz lislig.
Was isch das für es Liechtli deet
i säbem chline Hüsli?
Deet isch de Samichlaus dihei
mit sine vilne Sache
er isch jetzt mit em Schmutzli
am Wiehnachts-Guetzli bache.
Da pöpperlet's as Lädeli
und s'Glöggli g'hört mer lüüte.
Jetzt weiss er scho wer dusse isch
und was das söll bedüüte.
S'Chrischt-Chindli chunt no z'abig schpoot
em Samichlaus go rate
s'isch Ziit das uf de Wäg er goot
well d'Chinde scho tönd warte.
Do packt de Schmutzli alli Säck
mit Guetzli, Gschänk und Chueche
chom Samichlaus jetzt gömmer
alli Chind dihei go bsueche.

Eseli, Eseli chlii und grau

Eseli, Eseli chlii und grau,
Eseli uf em Haberstrau,
lauf weidli sbergli uuf und ab,
begleit de chlaus zu üüs id Stadt.

Guter Nikolaus

Guter Nikolaus,
komm in unser Haus,
triffst ein Kindlein an,
das ein Sprüchlein kann
und schön folgen will!
Halte bei uns still,
schütt dein Säcklein aus,
guter Nikolaus.
Ach, du lieber Nikolaus
komm doch einmal in mein Haus!
Hab so lang an dich gedacht!
Hast du mir auch was mitgebracht?

Autor: Bruno Horst Bull

Ich bi e chlyne Pfüderi

Ich bi e chlyne Pfüderi
das säged alli Lüt.
Ich wett so gärn en Grosse si
doch strecke das nützt leider nüt.
Gäll Samichlaus, das weisch du scho
chunsch glich i euses Huus,
und leersch no vor em Witersgah
din Sack i d' Stube n'us.

Nikolaus, ich wart schon lange

Nikolaus, ich wart schon lange!
Bring mir eine Zuckerstange.
Zuckerstangen schmecken fein!
Bring von Marzipan,
dass ist so fein.
Bring mir eine Spielzeugkuh,
und auch gleich ein paar neue Schuh.
Die Eisenbahn darf nicht fehlen,
einen Honigkuchenmann,
will ich nicht entbehren,
Äpfel, Birnen und auch Kuchen,
will ich heute von Dir versuchen.
Einen Teddy, weich und braun,
soll mich trösten in jedem Traum.
Christbaumschmuck ist hübsch anzuschaun,
eine Puppe, die was spricht,
wär auch ganz nett.
Aber eine Rute bitte nicht!

Autor: Diverse Zudichtungen

Ou, Samichlous du liebe Maa

Ou, Samichlous du liebe Maa,
bisch du scho wider daa?
mi dünkt's sigsch ersch grad binis gsii
so schnäll isch's Jährli doch verbii.
Drum het's nid glängt,
äs schööns Gedichtli z'mache,
gäll, gischmer gliich vo dine schöne Sache!

Samichlaus du altä Lumpä,

Samichlaus du altä Lumpä
I wet gärn a dir ufägumpä
chasch mer nöd en füfzger pumpä
chasch mer au en frankä geh
und denn mit dir, min brüeder näh

Samichlous du liebe Maa

Samichlous du liebe maa,
gäll i muess kei ruete ha?
Gib diä lieber am Papi
dä isch dr grösser Lappi

Samichlaus wo chonsch du här?

Samichlaus wo chonsch du här?
Warum isch au din Sack so schwär?
Bisch de ganzi Wald dur gloffe?
Häsch villicht s'Chrischchindli troffe?
S'hät sicher gseit es chämi au scho gli.
Gäll Chlaus, ich bin en liebe/i gsi!

Sami Niggi Näggi

Sami niggi näggi
hinterem ofe stecki
bringsch mer nuss und bire
denn chumi wieder füre

Was isch das für es Liechtli?

Was isch das für es Liechtli?
Was isch das für e Schyy?
Dä Chlaus mit de Latärne
Gaht grad de Wald durii.
Sie Esel dä isch glade,
er rüeft ia, ia!
Hüt dörfi mit em Meischter, e mol
is Städtli gah!
Im Sack da hetz viel Nusse, au Tirgel
Zimmetstärn, die trägi für en zähntner und
d Chinder no so gärn.