Logo APESA AG

Sand als Fallschutz

Sand als Fallschutz bei Spielplatzgeräten

Sand bei 30 cm Einbauhöhe bietet guten Fallschutz
Sand bei 30 cm Einbauhöhe bietet guten Fallschutz

Wird Sand als Fallschutz eingesetzt, so sollte der Sand keine feinen Sandteile enthalten. Ein versickerungsfähiger Untergrund ist zu empfehlen. Eine Trennung von der Spielfläche mit Sandfläche und dem Fallschutzbereich ist aus Sicherheitsgründen zu empfehlen.

Verwenden Sie nach Möglichkeit einen grobkörnigen Sand. Zudem sollte der Sand keinen Lehm enthalten. Denn damit verleiten Sie die Kinder nur zu Sandspielen. Und diese gehören nicht in die Absturzzone von Spielgeräten. 

Nachteile bei Sand sind:

Fremdstoffe wie Glassplitter, tierische Verunreinigungen können nur bedingt entfernt werden. Sand muss jährlich nachgefüllt werden. Zudem wird empfohlen bei richtigem Bewusstsein der Sicherheit, den Sand alle 2 Jahre zu ersetzen. Sand wird weggespielt. Dies tritt extrem unter Schaukeln oder beim Auslauf von Rutschen auf.

Darum kann Sand nicht als dauerhafter Fallschutz gewertet werden. Da Sand am Schuhwerk und Kleidern hängenbleibt, wird der Sand oftmals durch die Kinder in die Schulhäuser eingetragen. Je grobkörniger der Sand ist, desto weniger tritt dieses Problem auf. Wird bei einer Schaukel Sand verwendet, muss wegen dem Wegspieleffekt der Fallschutz 100 cm länger sein, als es gegenüber von Fallschutzplatten notwendig wäre.